FK AUSTRIA WIEN FRAUEN - FC BERGHEIM 7:0 (4:0)

 

KRUMBÖCK 10' 83' STOCKHAMMER 15' AMUCHIE 19' HAJEK 28' BAUER 75' 86'

Zum Abschluss der Herbstsaison in der Planet Pure Frauen Bundesliga fuhren die Viola Girls einen Kantersieg gegen den FC Bergheim ein. Von Anfang an war klar, wer die Partie für sich entscheiden wird. Vor den Augen von Manfred Schmid, Alexander Grünwald, Andy Ogris und Frank Hensel war die Parie nach einer halben Stunde schon auf Eis gelegt. In der Future League konnten die AKA Viola Girls einen 3:1 Sieg einfahren und sind somit überlegener Herbstmeister!

Folgende Elf schickte Coach Haas aufs Feld: Neidhardt stand im Tor. Bell und Stockhammer verteidigten innen, Schneeberger und Pototschnig außen. Im zentralen Mittelfeld agierten Amuchie, Petrusova und Bauer. Über die Flügel stürmten Hajek und Wucher, die Solospitze mimte Krumböck. Ohne jetzt irgendwie beleidigend zu sein, aber warum Bergheim mit mageren drei Punkten im Abstiegskampf steckt und vor der Partie 32 Tore in 8 Partien gefangen hat, erkannte man relativ schnell. Sie hatten kaum Zugriff auf das Match und die Viola Girls spielten mit einer souveränen Leistung einen Kantersieg ein. In den ersten zehn Minuten konnten die Salzburgerinnen ihren Kasten noch sauber halten. Der Freistoß von Bell ging knapp drüber und ein Schuss knapp daneben. Doch dann rollte die Maschine los. Krumböck knallte den Ball in der zehnten Minute aus zwanzig Metern wunderschön ins lange Eck. Kurz darauf verwandelte Stockhammer eine Ecke direkt. Das 3:0 war das Traumtor des Tages. Zuerst scheiterten die Veilchen drei Mal an der Torfrau. Der Klärungsversuch landete bei Amuchie, die gute 25 Meter vor dem Tor den Ball bekam. Dann dribbelte sie sich durch vier Gegenspielerinnen in der zentrale durch und schupfte die Kugel an der Torfrau vorbei - unglaublich sehenswert! Und das war noch lange nicht genug. Nach einer schönen Kombination auf der Seite staubte Hajek einen scharfen Stanglpass auf der zweiten Stange ab zum 4:0. Nach einer halben Stunde war das Spiel praktisch entschieden. Vor der Pause vergaben die Veilchen noch einige guten Chancen. Es hätte gut und gerne bereits 6:0 oder 7:0 stehen können.

Nach der Pause schlief das Spiel dann aber ein. Die Bergheimerinnen versuchten sich mit Schadensbegrenzung und verteidigten nur mehr. Die Veilchen ließen es ein bisschen locker angehen. Es gab zwar immer wieder eine gute Chance, doch die Zielgenauigkeit fehlte - bis die Schlussphase startete. Genau eine Viertelstunde vor Schluss war es Karina Bauer, die eine ideale Hereingabe verwertete. Krumböck konnte dann ein weiteres Traumtor erzielen. Mit einer Drehung behauptete sie ein Zuspiel vor der Seite an der Strafraumgrenze und dann hämmerte sie die Kugel unhaltbar ins lange Eck. Den Schlusspunkt setzte Bauer mit ihrem Doppelpack, die der Torfrau keine Chance ließ. In den letzten Minuten hatte dann Bergheim sogar noch Glück, dass nicht noch ein weiterer Treffer fiel. Bis auf dem Leerlauf kurz nach der zweiten Halbzeit spielte die Austria überaus sehenswert und offensiv. Mit etwas mehr Glück und Effizienz hätte das Spiel sogar zweistellig ausgehen können - doch das ist Kritik auf unglaublich hohen Niveau. Am Ende stand ein hochverdientes 7:0 auf der Anzeigetafel. Platz 3 ist somit abgesichert. St. Pölten und Sturm scheinen unerreichbar zu sein, da diese ungeschlagen 6 Punkte vor der Austria liegen. Noch mit 5 Punkte Vorsprung auf Neulengbach und 3 Punkte auf die Vienna sieht es mit den Top 3 sehr gut aus. Nächste Woche folgt noch das Cupspiel gegen Altera Porta, bevor es in die Winterpause geht.

In der Future League konnte das AKA Team der Austria einen großen Erfolg feiern. Dort war das Duell gegen die Bergheimerinnen zwar viel ausgeglichener und spannender, trotzdem holte man sich einen verdienten Sieg. Zwar verwehrte der Schiedsrichter ein klares Tor in der ersten Halbzeit, als der Ball nach einen Freistoß per Unterkante der Latte hinter der Linie landete und dann wieder aussprang, doch im zweiten Durchgang lief es dann Besser. Cavic brachte die Austria sehenswert in Führung. Zwar konnten die Bergheimerinnen ausgleichen, doch der Gegenschlag folgte sofort, als Decker nach einer schönen Aktion das 2:1 machte. Zwar drückten die Gäste auf den Ausgleich, hatten sogar einige gute Chancen, doch unsere junge Torfrau konnten sie nicht überwinden. In der Nachspielzeit verwertete Gamper einen Konter perfekt und die jungen Viola Girls siegten mit 3:1. Somit hat man nur ein Spiel gegen die Vienna verloren. Doch mit 5 Punkte Vorsprung ist man überlegen Herbstmeister geworden. Das wurde natürlich gebührend gefeiert. Es wurde auch emotional, weil eine violette Legende, namens Duygu Karkac, ihr letztes Spiel im violetten Dress absolvierte. Mit viel Freude, aber auch Tränen wurde auch die Herbstsaison in der Future League abgeschlossen. Mit Platz 3 in der Bundesliga und Platz 1 in der Future League kann man überaus zufrieden sein - Veilchen, wir sind sehr stolz auf euch!

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FORZA VIOLA aus Salzburg