FK AUSTRIA WIEN - ADMIRA WACKER 2:2 (1:1)

 

TEIGL 18' OHIO 67' bzw. GANDA 14' DE SOUZA MONTEIRO 74'

 

Mit einer blutjungen Elf ging es gegen die Admira im Heimspiel aber ordentlich zur Sache. Pentz stand im Tor. Mühl und Handl verteidigten innen, Ivkic und El Sheiwi (der sein Debüt feierte, da Suttner verletzt ist) außen. Im zentralen Mittelfeld waren Martel, Braunöder und Fischer unterwegs. Über die Flügel stprmten Teigl und Huskovic, die Solospitze mimte Djuricin. Obwohl dieses Spiel das erste war, wo die 2G Regelung galt, kamen trotzdem über 8.000 Zuschauer in das Horr Stadion um die Veilchen anzufeuern.

Das Spiel selbst startete nicht so gut. In der ersten Viertelstunde wirkte die Austria noch unorganisiert und so ging Admira auch in Führung, durch einen Weitschuss von Ganda, der im langen Eck einschlug. Doch das war wohl der Weckruf für die Veilchen, denn sie schlugen sofort zurück. Nach einer scharfen Hereingabe war es Teigl, der die Kugel mit einem Kontakt in die Maschen hämmerte. Der Ausgleich war da und plötzlich spielte die Austria groß auf. Es gab zwar nicht unbedingt ganz viele Chancen, doch die Kombinationen und der Versuch schnell zu spielen, unterhielt die Austria Fans sehr gut. Gerade El Sheiwi zeigte immer wieder tolle Aktionen. Die Chancen, die man sich rausspielte, vergab man leider. Das änderte sich erst in der zweiten Halbzeit, als Ohio eingewechselt wurde und er dann direkt selbst das Tor einleitete, indem er den Ball zur Seite brachte und die Flanke selbst mit der Stirn abnahm und für die Führung sorgte. Leider vergaben dann die Veilchen die Chancen auf das 3:1, die beste hatte wohl Braunöder, wo nicht viel fehlte und so kam es, wie es eben kommen musste. Nach einer schönen Kombination der Gäste stand De Souza Monteiro plötzlich allein von dem Tor und schob zum Ausgleich ein. In der letzten Viertelstunde ging es hin und her, doch keine Mannschaft konnte mehr den Lucky Punch setzen.

Zwar ist die Austria gefühlt schon eine Ewigkeit zu Hause ungeschlagen, doch der Sieg fehlt eben auch noch. Man muckelte schon, dass die Tore gar nicht mehr aufgebaut werden, weil es sowieso keinen Sieger geben wird. Doch die Leistung der Veilchen war überaus positiv. Schöne Kombinationen, viel Wille und auch gelungene Aktionen. Nur fing man sich zwei Gegentore, die man so nicht bekommen muss, obwohl das zweite Tor der Gäste wirklich schön rausgespielt war. Am Ende wanderte eben wieder ein Punkt aufs Konto der Austrianer - Mühsam ernährt sich eben das Eichhörnchen...



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FORZA VIOLA aus Salzburg