FK AUSTRIA WIEN - SV RIED 2:1 (1:0) 
MONSCHEIN 37' 65' bzw. JARJUE (ET) 89'
Nun war es wieder soweit. Nach mehr als 6 Monaten durften 3.000 Leute wieder in unser geliebtes Stadion! Dazu gab es noch die Rückkehr des Fußballgotts himself Markus Suttner und das Debüt von Georg Teigl, sowie das Heimcomeback von Trainer Stöger. Folgende Elf kam aufs Feld. Pentz stand im Tor. Davor gab es eine Dreierabwehrkette mit Madl, Palmer-Brown und Zwierschitz. Suttner und Teigl machten am Flügel ihren Job, während in der Mitte Grünwald und Ebner für Ordnung sorgten. Vorne stürmten Wimmer, Sarkaria und Monschein.
Der Aufsteiger SV Ried hatte in der ersten Halbzeit gar nichts zu melden, nicht eine Torchance. Die Austria brauchte eine halbe Stunde, bis ein Teigl Kopfball halbwegs gefährlich wurde. Doch nach und nach wurden die Rieder immer weiter nach hinten gerückt. Nach einem Rückraumpass von Zwierschitz landete der Ball bei Wimmer und Kehre streckte ihm im Strafraum um. Es gab den fälligen Elfmeter, den Monschein lässig verwandelte. Kurz darauf hätte Monschein zum 2:0 erhöhen müssen, sein Schuss ging aber knapp über das Tor. Die Pausenführung war verdient. Nach der Pause kam Pichler für Zwierschitz ins Spiel und Stöger stellte auf ein 4-4-2 um. Nach wenigen Minuten hatten die Rieder die große Ausgleichsmöglichkeit mit ihrer ersten Chance nach einem Eckball, doch Pentz parierte sehenswert und Sarkaria verhinderte den Nachschuss. Sonst spielte aber nur die Austria. Nach einem schönen Konter legte Wimmer quer auf Monschein, dieser wurde im Vollspringt am Bein erwischt und es gab den nächsten Elfmeter. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte wiederum trocken zum 2:0. Kurz darauf hätte es einen dritten Elfmeter nach einem klaren Handspiel der Rieder geben müssen, hier wollte Eisner wohl keinen Penalty mehr geben. Doch Monschein hätte auch noch so seinen Dreierpack schnüren können, als er ideal eingesetzt wurde, doch er schlenzte den Ball knapp daneben. Sarkaria traute sich im Vollsprint abziehen. Sein Ball hätte genau ins Kreuzeck gepasst, doch Radlinger konnte sich hier auszeichnen. Die Austria machte den Sack nicht zu und das hätte sich fast gerächt. In der 90. Minute bei einem Eckball stieg zwar Jarjue am höchsten, doch er lenkte die Kugel dadurch auf die Innenstange und der Ball fiel rein – ein Eigentor. Nun bekam Ried in der vierminütigen Nachspielzeit nochmals Luft. Es gab noch eine Chance, wo die Austria aber den Ball vor dem Abschluss retten konnte. Somit siegten die Violetten hochverdient mit 2:1 gegen Ried!
Der erste Dreier ist da und das bereits in der zweiten Runde! Das sieht doch schon mal recht anständig aus. Es war schön, wieder im Stadion gewesen zu sein. Es ist zwar nicht wie sonst, aber viel besser als nichts. Die Stimmung war absolut OK, dafür dass es keinen Organisierten gab! Auch die Abstände wurden eingehalten und so kann es weiter gehen, wenn nicht mit viel mehr Zuschauern. Nächste Woche gibt es gleich das nächste Heimspiel gegen die Admira. Es glänzt noch nicht alles nach Gold, man sieht aber, dass man in die richtige Richtung geht!
FORZA VIOLA aus Salzburg