FK AUSTRIA WIEN - SK STURM GRAZ 1:0 (0:0)

MONSCHEIN 82'

Man glaubt es kaum, aber die Austria holte einen ganz wichtigen Sieg! Waren wir sonst immer die Mannschaft die Tote erweckt hat, war es diesmal Sturm, die uns wiedererweckt haben. Es ist zwar der zweite Heimsieg in Folge, aber die Krise ist noch lange nicht vorbei. Trotzdem war dieser Dreier so wichtig, damit man den Abstand auf Admira gleich halten konnte und man ist auch nur mehr 1 Punkt vom oberen Play Off weg und wenn man sich wieder halbwegs auf Kurs bringt, könnte man diese Seuchensaison sogar noch irgendwie hinbiegen.

Coach Ilzer setzte wieder auf eine Fünferkette in der Defensive. Lucic hütete das Tor, Palmer Brown mit Borkovic und Grünwald verteidigten innen, Klein und Martschinko waren außen unterwegs. Im zentralen Mittelfeld sah man Serbest, Jeggo und Sax – vorne stürmten Fitz und Monschein. Doch die Variante ging nicht so auf. Die Austria hatten Offensiv gar nichts zu bieten und keinen Schuss aufs Tor, die Grazer hingegen kamen drei Mal gefährlich durch. Doch das Unvermögen auf Grazer Seite ist auch hoch, schossen sie doch alle drei Chancen neben das Tor. Es ging Torlos in die Pause. Doch Ilzer reagierte und wechselte Palmer Brown aus, für ihn kam Prokop ins Spiel, der sich ins zentrale Offensive Mittelfeld stellte – Grünwald blieb neben Borkovic Innenverteidiger. Man spielte somit ein 4-3-1-2 System – auch mal was Neues. Doch es schien zu funktionieren. Die Grazer hatten nicht eine gefährliche Chance im zweiten Durchgang. Das Offensivfeuerwerk brannte die Austria zwar nicht ab, doch ein Sax Heber ging knapp daneben, ein Martschinko Schuss wurde von Siebenhandl gehalten und ein Fitz Schuss ging vorbei, sorgten doch für mehr Spielakzente wie im ersten Durchgang. In so einem Spiel reicht es dir dann, wenn dir eine Aktion aufgeht. Jeggo flankt auf die zweite Stange, da hatten die Grazer komplett auf Klein vergessen, dieser beförderte die Kugel in die Mitte, wo Monschein abstaubte. Dann brachte man das Spiel über die Runden und es konnte gefeiert werden.

In dieser Phase ist egal, wie man gewinnt. Hauptsache man holt die nötigen Punkte. Und das wurde gemacht. Gerade im zweiten Durchgang war Kampf, Leidenschaft und Herzblut am Platz zu sehen, auch wenn es mit Fußball noch immer nicht viel zu tun hatte. Mit dem positiven Gefühl geht es jetzt in die Pause und danach folgt das Spiel in St. Pölten, das sehr schwer werden wird, aber ein Dreier werden muss!

 

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FORZA VIOLA aus Salzburg