SKN ST. PÖLTEN - FK AUSTRIA WIEN 2:2 (0:1) 
PAK 59' GARTLER 87' bzw. MONSCHEIN 6' TURGEMAN 67'
Es will nicht sein. Die Austria hatte den Sieg auf dem Fuß und muss sich am Ende mit einem Punkt begnügen. Coach Ilzer setzte diesmal auf ein 5-3-2 System. Im Tor war Lucic, die Abwehrreihe bestand innen aus Borkovic, Madl und Serbest (alles Eigenspieler), auf dem Flügeln waren Klein und Martschinko unterwegs. Das Dreier-Mittelfeld belegten Jeggo, Grünwald und Fitz, während Monschein mit Turgeman stürmte! Prokop und Edomwonyi kamen im zweiten Durchgang noch zu ihren Einsätzen.
Das Spiel begann gut. Die Austria war dominant, presste stark an, verschob gut und eroberte sich viele Bälle. So wurde gleich am Anfang Monschein ideal bedient, der von der Seite abzog und die Führung für Violett erzielte. Es folgten weitere Chance, durch Turgeman – abgeblockt, Monschein – daneben und ein Fitz Schuss konnte gehalten werden. Doch nach 20 Minuten verloren die Veilchen etwas den Faden und das Spiel wurde ausgeglichener. Die Schüsse auf unser Tor waren aber für Lucic kein Problem. Der Kampfgeist und der Wille war da, die Abstimmung wollte noch nicht ganz funktionieren, aber man hatte eine Pausenführung.
Der zweite Durchgang begann recht ähnlich. Die Austria hatte oft den Ball und diktierte das Spiel. Dann schoss man eigentlich das 0:2, als Monschein über die Seite kam, aufs Tor schoss und Turgeman den Nachschuss verwertete. Aus welchen Grund der Linienrichter seine Fahne hob, weiß wohl auch nur er. Fast im Gegenzug fiel der Augleich, als Pak ideal in den Zwischenlinien sprintete und den Ball eiskalt verwertete. Doch die Austria zeigte Reaktion, Monschein verlor ein Kopfballduell, im Rückraum lauterte Turgeman, der die Kugel elegant ins Tor schoss. Doch die Austria verabsäumte es, den Sack zuzumachen. Monschein wurde auch oft zurückgepfiffen – bin mir nicht sicher, ob das alles so klar war. Der SKN riskierte alles am Ende und wurde belohnt. Ein Schubser im Strafraum reichte und es gab Elfmeter, den Garter souverän verwertete. Direkt im Gegenzug wurde Martschinko ganz klar im Strafraum gelegt, doch hier gab es keinen Elfmeter. Genauso wenig wie bei Borkovic, der einen Ellbogen mitten in rein bekam – auch hier wurde nicht gepfiffen. Und so endete diese sinnlose Partie mit einem Remis von 2:2.
Die Hälfte des Grunddurchganes ist durch und man steht auf Platz 7, knapp hinter der Hartberg. Es warten aber schwere Aufgaben und viele Revanches stehen zur Verfügung. Nächste Woche spiele wir am Samstag zu Hause gegen Wattens/Tirol, bevor wir den LASK begrüßen. Hoffentlich erreichen wir mehr Punkte wie am Start, sonst bleibt es weiterhin kritisch. Aber ein großes Kompliment an die Fans, die für 90 Minuten eine tolle Leistung abrufen konnte!
FORZA VIOLA aus Salzburg