SK STURM GRAZ - FK AUSTRIA WIEN 1:1 (0:0)
BALAJ 88' bzw. SARKARIA 70'
Zwar ist die Austria mittlerweile acht Spiele lang ungeschlagen, doch es waren einfach viel zu viele Remis. Somit ist es jetzt endgültig fix und die Austria spielt im unteren Play-Off. Aktuell hätte man nach der Punkteteilung sogar nur 4 Punkte Vorsprung auf den letzten Platz! Traurig aber wahr. Nachdem Madl und Grünwald gesperrt waren und Palmer-Brown erkrankte, schickte Ilzer folgende Elf aufs Feld. Pentz stand im Tor, Jarjue und Borkovic mimten die Innenverteidiger, Klein und Poulsen waren außen aktiv. Im Zentrum agierten Jeggo, Fitz und Ebner, über die Flügel stürmten Sarkaria und Pichler und die Solospitze war wieder Monschein.
Das Spiel selbst war sehr umkämpft, aber nicht wirklich prickelnd. Sturm schoss zwar oft aufs Tor, doch immer harmlos und zentral, wo Pentz keine Probleme hatte. Nur einmal kamen die Grazer gefährlich vor der das Tor, doch den Schuss aus kurzer Distanz konnte Pentz halten. Monschein hatte die Austria Chance, doch auch er scheiterte an Siebenhandl. Torlos zur Pause. Auch im zweiten Durchgang passierte lange nichts. Die Grazer schossen weiterhin aus jeder Lage, doch es war absolut ungefährlich. Erst als Fitz einen fünfzig Meter Pass auf Sarkaria spielte, der sich den Ball ideal runterholte und dann versenkte und somit die Führung für die Austria erzielte, wurde das Spiel aufgeweckt. Die Grazer riskierten dann alles und hatte zwei gute Chancen, wo aber zwei Mal Pentz, einmal mit dem Fuß und einmal mit der Hand abwehren konnte. Ebner hatte nach Doppelpass mit Fitz die Chance auf das 0:2, doch er vergab diese leider. Dann vercoachte sich Ilzer auch noch und nahm Monschein raus, ohne erdenklicken Grund und brachte Edomwonyi, der damit glänzte, dass er keinen Pass anbrachte und unnötige Fouls machte. Somit drückten die Grazer und dann kam es, wie es kommen musste. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld ging es schnell, der Ball wurde in den Strafraum gespielt, der Querpass folgte und Pentz konnte den Ausgleich nicht verhindern, auch wenn er noch dran war. Dann folgte der Schlusspfiff.
Hilft nichts. Wir sind unten und müssen nun das Beste daraus machen. Die Jungen müssen forciert werden und das Ziel kann nur der siebte Platz sein, obwohl der sehr schwer zu erreichen werden wird, warten doch unsere Lieblingsgegner Wattens, Altach und Konsorten, gegen die wir immer wieder gerne Patzen. Doch das ist nun die letzte Chance auf den Europacup! Ein Spiel gibt es noch im Grunddurchgang, zu Hause gegen St. Pölten und dort ist schon ein Dreier Pflicht, denn zuerst musste man den Klassenerhalt sichern!
FORZA VIOLA aus Salzburg