SK STURM GRAZ - FK AUSTRIA WIEN 2:2 (0:1)

 

SARKARIA 47' YEBOAH 50' bzw. DJURICIN 19' 69'

Ja, wir sind am letzten Tabellenplatz, doch aktuell sagt das noch nicht so viel aus. Die Leistungen werden immer besser und bald werden auch die Punkte folgen. Auch in Graz war man über lange Strecken überlegen und das, obwohl Sturm aktuell die viel bessere Mannschaft hat. Das letzte Eitzerl fehlt noch und das wird kommen. Coach Schmid schickte folgende Elf aufs Feld: Pentz stand im Tor, Handl und Mühl verteidigten innen, sowie Suttner und Teigl aus. Im zentralen Mittelfeld waren Demaku, Martel und Fitz unterwegs. Über die Flügel kamen Fischer und Pichler, vorne stürmte Djuricin. Grünwald war diesmal auf der Bank.

Gleich in den ersten Minuten zeigten die Veilchen, dass sie viel vor hatten. Die Defensive hielt stand und wir drückten vorne an. Es gab schon einige gefährliche Angriffe, dann folgte ein Tor. Demaku kämpfte sich über die Seite durch und schoss ins lange Eck. Doch der Treffer zählte nicht, da ein angebliches Foul im Mittelfeld bei der Entstehung vom VAR entdeckt wurde. Der Schiedsrichter brauchte vier Minuten, damit er entschied, dass es kein Tor war. Doch der VAR wusste weiter zu unterhalten. Fischer wurde klar gelegt, der Schiri gab Freistoß an der Strafraumgrenze. Der VAR meldete sich. Wieder wurde in den Bildschirm geblickt und nun gab es Elfmeter, den Djuricin souverän verwertete. Auf einem Jubel verzichtete er, wegen seiner Vergangenheit bei den Grazern. Bis auf eine Chance hatte Sturm nichts zu melden. Die hatte es aber in sich, als Pichler auf der Linie bei einem Kopfball retten musste. Djuricin, sowie auch Fitz und Pichler vergaben weitere gute Möglichkeiten. Zur Pause stand es verdient 1:0 für die Austria.

Die ersten zwanzig Minuten nach Wiederanpfiff gehörten dann aber die Grazer. Sarkaria, ausgerechnet er, zwirbelte den Ball von mehr als zwanzig Metern wunderschön ins lange Kreuzeck – Marke Traumtor. Kaum hatten wir den Ausgleich wahrgenommen, lagen wir schon zurück. Yeboah dribbelte sich durch den Strafraum und schoss ins lange Eck. Die Grazer waren in Führung und Pentz musste mit seinen Fingerspitzen bei einem weiteren Schuss klären. Doch dann erfingen sich die Austrianer wieder und sorgten prompt für den Ausgleich. Nach einem Klärungsversuch landete die Kugel direkt vor Djuricin und der hämmerte die Kugel aus 25 Metern aus zentraler Position wunderschön ins linke Eck. In den letzten Minuten ging es dann hin und her. Beide Mannschaften hatten gute Aktionen, doch es konnte niemand mehr für ein Tor sorgen. Die größte Chance für uns vergab Djuricin, der einen Stanglpass knapp neben das Tor schoss. Am Ende gab es ein Leistungsgerechtes Unentschieden.

Die Leistungen werden immer besser, die Punkte fehlen noch. Doch nächste Woche steht das Heimderby an und gerade das wäre der ideale Zeitpunkt, damit wir den ersten Dreier einfahren würden. Die Defensive wirkt von Spiel zu Spiel immer Kompakter und auch Offensiv wird es immer besser. Es sieht zwar aktuell nicht rosig aus, doch verzagen muss momentan niemand. Auch der Support in Graz war exzellent. Eine wunderschöne Choreo, Pyro und grandiose Stimmung, bereits eine halbe Stunde vor dem Match, wie auch danach. Ein Topauftritt, wo nur die drei Punkte gefehlt haben. Doch immer weiter…

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FORZA VIOLA aus Salzburg