SV SPITTAL/DRAU - FK AUSTRIA WIEN 0:4 (0:2)

 

DJURICIN 16' MARTEL 42' JUKIC 88' FISCHER 90'

Die neue Saison ist gestartet. Und das endlich wieder mit einem normalen Gefühl. Organisierter Support, keine Maske, Stehplätze, Stimmung. Dazu noch die Euphorie Stimmung. Zwar darf man sich diese Saison keine Wunder erwarten. Doch mit Manuel Ortlechner und Manfred Schmid an der sportlichen Spitze fühlt es sich nun wirklich nach einem Neuanfang an. Die erste Cup Hürde hieß SV Spittal an der Drau. Diese wurde glanzlos, aber souverän gelöst. Auch die Geographie war diesmal auf unserer Seite. Gefühlt stieg man einmal ins Gas und war in Kärnten. Deshalb machte uns persönlich die Anpfiff Zeit um 11 Uhr nichts aus. Folgende Elf schickte Neo Coach Schmid aufs Feld. Pentz stand im Tor, die Viererkette bestand aus Teigl und Suttner auf den Seiten, sowie Handl und Schoissengeyr in der Mitte. Im zentralen Mittelfeld agierten Demaku, Martel und Fitz. Über die Flügel stürmten Neuzugang Fischer, sowie Pichler und die Solospitze bestand aus Djuricin. Auch auf der Bank saßen alte Bekannte mit Helac (Tor), Hahn, Grünwald, Keles, Braunöder, Bejic und Jukic.

Das Spiel war nicht berauschend, aber auch nicht spannend. Was in der ersten Cup Runde immer ein sehr gutes Zeichen ist. Bis auf einem Distanzschuss kurz vor der Pause, der einen guten Meter über das Tor ging, konnten die Spitaler keine Gefahr erzeugen. Pentz verbrachte einen sehr ruhigen Vormittag in der Nähe der Goldeckbahn. Die Weichen waren auch schnell gestellt. Djuricin zog aus gut 20 Metern ab und legte die Kugel sehenswert ins lange Eck. Kurz vor der Pause verwertete Martel eine Suttner Ecke. Es gab auch regelmäßig immer wieder ein paar Chancen, auch die eine oder andere sehenswerte Kombination war dabei, aber das Spiel verlief eher ruhig. Das änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht. Spittal versuchte eine Gegentorflut zu verhindern und blieb das gesamte Spiel über auf der defensive Variante, die Austria versuchte sich durch zu kombinieren und fand einige gute Chancen vor, die aber nicht verwertet wurden. Besonders Pichler hatte an diesem Tag kein Abschlussglück. Jukic, Grünwald, Braunöder und Keles kamen für Djuricin, Fitz, Pichler und Demaku ins Spiel. Erst ganz zum Schluss fielen dann noch die Tore. Jukic wurde ideal bedient und er schoss aus spitzen Winkel sehenswert ins kurze Eck zum 3:0. Kurz darauf war es Fischer, der mit einer Drehung im Strafraum nach einem Stanglpass den Ball ins lange Eck beförderte. Nachspielzeit gab es keine und somit siegte die Austria souverän und verdient mit 4:0. Noch ein Funfact am Rande. Nach dem Abpfiff änderte sich die Anzeigetafel von 0:4 auf 5:4. Da hat sich ein Spitaler Funktionär wohl einen kleinen Spaß erlaubt.

Der erste Auftritt war wie schon erwähnt souverän, aber nicht glanzvoll. Doch die Mannschaft scheint wirklich das zu spielen, was sie kann. Die Automatismen fehlen noch, aber der Wille, die Entschlossenheit und der Kampfgeist sind vorhanden. Ein Gradmesser ist natürlich der SVS nicht wirklich. Wie gut die Mannschaft funktioniert, werden wir am Donnerstag sehen, wenn wir das Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde der European Conference League zu Hause gegen den isländischen Vertreter Bredabik haben. Nach diesem Spiel werden wir schon ein besseres Feeling haben. Die Meisterschaft startet am Sonntag auswärts in Ried!

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FORZA VIOLA aus Salzburg